Die Gerüchte rund um die nächste Konsolen-Generation wollen nicht abreißen. Während Sony sich bezüglich der Playstation 4 noch in mehr oder weniger vornehmes Schweigen hüllt, so hat nun eine Stellenanzeige aus dem Hause Naughty Dog neues Öl ins Spekulations-Feuer gegossen.
In einer Anzeige sucht der Entwickler nach einem Character Artist. Dieser soll die Figuren nicht nur spielfertig machen und Charaktere für Render-Videos fertigen, sondern auch solche mit 1 Million Polygonen erstellen! Dabei scheint deutlich durch, dass es sich bei der Anzeige um die PS4 handelt.
Zum Vergleich: Überzeugende Charaktere wie in Uncharted 3 kommen auf der PS3 „gerade einmal“ auf rund 30.000 Polygone… Fans können sich also bei der neuen Konsole auf einiges gefasst machen. Jedoch sagt dies natürlich immer noch nichts darüber aus, wann sie auf den Markt kommen wird, denn das an einem nächsten Modell gearbeitet wird, ist keine große Überraschung. Und dass Naughty Dog ein Spiel für die PS4 entwickelt, wird auch so manch einen nicht wirklich überraschen…
Zunächst sah es in Japan ziemlich gut aus: Der neue Handheld von Sony, Playstation Vita, wurde fleißig vorbestellt und zum Release vor wenigen Wochen bildeten sich die üblichen Schlangen vor den Geschäften. Jedoch sind die Zahlen kurz nach dem Start auch schon wieder eingebrochen und Sony hat mit einem Problem zu kämpfen, denn Experten werten dies als Ausblick auf den weltweiten Erfolg.
Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ spricht davon, dass der Start der PS Vita zu einem Debakel werden wird, wenn Sony nicht schnell etwas ändere. Das größte Problem seien die hohen Preise. Sowohl das Gerät selbst als auch die Spiele seien zu teuer. Den Preis für die PS Vita höher als den des Kindle Fire anzusetzen bezeichnet „Forbes“ als realitätsfern.
Nintendo hatte ein ähnliches Problem mit dem 3DS, jedoch fiel es nicht so stark aus wie bei Sony. Nintendo hatte zudem mit einer drastischen Preissenkung schnell reagiert. So manch ein Experte rechnet schon damit, dass die Zeit der Handhelds abgelaufen ist. Die meisten wollten unterwegs kurze Spiele in kleinen Häppchen konsumieren und dafür wären Smartphones und Tablets ausreichend. Am 22. Februar startet die PS Vita auch bei uns, dann werden wir sehen, ob „Forbes“ Recht behält. Zudem haben Verbraucher größere Chancen auf einen niedrigeren Preis…
Wir müssen uns hierzulande noch bis zum 22. Februar 2012 gedulden, in Japan war es jetzt schon soweit und die neue Handheld-Konsole aus dem Hause Sony kam auf den Markt. Der Ansturm war wie erwartet riesig und die ersten Käufer zeigten sich durchaus begeistert, wie auch die etlichen Unboxing-Videos beweisen, die inzwischen im Netz gelandet sind.
Vor den Läden bildeten sich ziemlich lange Schlangen und einige haben bereits am Vorabend ihr Lager vor den Shops aufgeschlagen um am nächsten Morgen zu den ersten zu gehören, die das schmucke Ding in den Händen halten.
Zu den Launch-Titeln gehören unter anderem Spiele wie Ultimate Marvel vs. Capcom 3, Ridge Racer, F1 2011, WipEout 2048 oder Reality Fighters. Laut japanischen Medien ist jedoch das mit Abstand beliebteste Game Uncharted – Golden Abyss. Nun ja, mal sehen, ob der Hype in Deutschland auch so groß sein wird…
In Japan steht der Start des neuen Handhelds PS Vita direkt vor der Tür. So veröffentlicht Sony immer mehr Einzelheiten. Neben den Preisen für die Speicherkarten wurde nun zudem verkündet, dass man auf der PS Vita alle Spiele der PS3 spielen werden kann.
Dafür arbeite das Unternehmen an einem eigenen Streaming-Verfahren. Dieses wird schon bald im Rahmen eines Firmware-Updates für die PS3 erscheinen. Die einzigen Abstriche sollen dabei in der Auflösung liegen. Obwohl die PS Vita eigentlich zu einer höheren Auflösung fähig ist, muss man sich hier mit 480p begnügen. Viele gehen davon aus, dass so die Download-Menge begrenzt wird.
Hieß es im Vorfeld noch, dass die Downloads auf 20 MB beschränkt werden, scheint dies immerhin nicht zu stimmen. Wohl fast alle Spieler werden bei der PS Vita eine zusätzliche Speicherkarte kaufen müssen. In den USA sind hier nun die ersten offiziellen Preise aufgetaucht, die sich mit dem bisherigen Spekulationen fast decken: Für 4 GB zahlt man um die 30 Dollar, 8 GB schlagen mit 45 Dollar zu Buche, 16 GB mit 70 Dollar und für 23 GB sind 120 Dollar fällig. Ein Schnäppchen ist dies gewiss nicht…
Noch vor Jahresende wird die Playstation Vita bekanntermaßen in Japan zu haben sein. In diesem Zusammenhang kündigte Sony nun an, dass es auch möglich sein soll Spiele, die man sich für die PSP gekauft hat, auf der PS Vita zu spielen. Dafür soll ein UMD Pass sorgen.
Dieses Programm können sich die Japaner ab dem 6. Dezember herunterladen. Zusätzlich lädt man auch alte UMD Games der PSP auf den neuen Handheld. Sobald das Spiel registriert ist, kann es losgehen. Das Ganze kostet allerdings eine kleine Gebühr… Aktuell sollen laut Sony bereits über 200 Spiele wie Gran Turismo oder Persona 3 über den UMD Pass verfügbar sein.
Das Ganze gilt zunächst nur für Japan, wird aber sicherlich auch seinen Weg zu uns finden, nur wann ist aktuell fraglich. Hierzulande kommen wir aller Voraussicht nach am 22. Februar in den Genuss der PS Vita.