Und noch einmal beschäftigen wir uns an dieser Stelle mit den Hackerattacken auf das PSN und andere Dienste von Sony. Das Unternehmen hat inzwischen mitgeteilt Stück für Stück die Dienste wieder freizuschalten. Die Entwickler-Plattform ist bereits wieder online und auch das Playstation Network steht bald wieder zur Verfügung. Der komplette Relaunch soll dann Ende Mai vollendet sein.
Zudem ließ Sony einiges über die neuen Sicherheitsmaßnahmen verlauten. Neben mehreren zusätzlichen Firewalls soll es unter anderem ein Alarmsystem geben, das ungewöhnliche Aktivitäten und unautorisierte Zugriffe frühzeitig meldet.
Zudem nannte Sony eine automatische Überwachungssoftware und ein Konfigurationsmanagement um neue Attacken zu verhindern. Die Datenverschlüsselung wurde verbessert und soll regelmäßig überprüft werden. Heikle Daten wie Kreditkartennummern wurden auf andere Server ausgelagert, die mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen versehen werden.
Und immer noch beschäftigt uns und natürlich vor allem die Verantwortlichen von Sony der Hackerangriff. Zunächst ging man von nur einem Angriff aus, bei dem die Daten von über 70 Millionen Kunden gestohlen wurden. Wenige Tage später wurde noch ein weiterer Hack von Sony Online Entertainment bekannt.
Sony hatte angekündigt das Playstation Network schon bald wieder online zu schicken, doch dies ist nun doch nicht so schnell möglich. Man habe zunächst nichts von der zweiten Attacke gewusst, so dass man nun die Sicherheitsprüfungen noch genauer durchführe. Zudem sollen die Standards noch weiter erhöht werden.
Im Rahmen von internen Tests habe man damit begonnen, die Dienste wiederherzustellen. Wie lange dies und die damit verbundene Prüfung noch dauert, sei zu diesem Zeitpunkt noch vollkommen unklar.
Da die Hacker am vergangenen Donnerstag eine weitere Attacke angekündigt haben, wird es wohl noch eine Weile dauern bis wir wieder in den Genuss des Playstation Network kommen. Zudem überlegt man bei Sony offenbar, ob man gemeinsam mit dem FBI und den Strafverfolgungsbehörden eine Belohnung auf Hinweise aussetzt, die zur Ergreifung und Verurteilung der Täter führen.
Nach der Hackerattacke auf das Playstation Network, bei dem die Daten von Millionen von Usern gestohlen wurden, bemüht sich Sony aktuell um Schadensbegrenzung. So soll das PSN in wenigen Tagen wieder online gehen. Ein genauer Termin wurde jedoch noch nicht genannt.
Sony ist immer noch mit umfassenden Sicherheitstests beschäftigt. Zudem erhöht man die Sicherheitsstandards und zieht die Server um. Nach dem Start wird es ein Pflicht-Update geben, bei dem alle User ihr Passwort ändern müssen.
Zudem können sich Mitglieder des PSN über eine Entschädigung freuen! Dabei soll es sich um kostenlose Downloads aus dem Playstation Store, 30-Gratis-Tage für Qriocity-Abonnenten und eine kostenlose Playstation-Plus-Mitgliedschaft über 30 Tage für Abonnenten und Nicht-Abonennten handeln.
Wann genau der Playstation Store wieder öffnen wird, ist bis jetzt noch unklar, denn man möchte die Sicherheitsstests erst zu aller Zufriedenheit abschließen, bevor man wieder online geht.
Bei Faery:Legends of Avalon handelt es sich um ein Rollenspiel. Inhaltlich handelt es von Feen, welche lange Zeit unerkannt unter den Menschen lebten, bis diese plötzlich aufhörten, an ihre Existenz zu glauben. Damit droht ihre Welt, die durch Magie zusammengehalten wird, zu zerfallen. Die Aufgabe des Spielers ist es nun in die Rolle einer Fee zu schlüpfen und das Reich Avalon vor dem Untergang zu bewahren.
Bevor das Abenteuer beginnt, muss der Spieler eine Fee zusammenstellen. Name, Geschlecht und Aussehen sind frei wählbar, wobei neben Haarfarbe und Kleidung auch kleine Details wie zum Beispiel die Form der Ohren oder die Fülle der Lippen verändert werden können. Darüber hinaus entscheidet der Spieler, ob seine Fee gut oder böse ist. Diese Entscheidung hat nicht nur großen Einfluss auf die Handlung, sondern auch auf das Ende des Spiels. Werte wie Stärke und Geschicklichkeit gibt es nicht, jedoch hat jeder Ausrüstungsgegenstand Einfluss auf die Fähigkeiten der Figur, die sich im Laufe des Spiels ausprägen. Neue Ausrüstung aber auch Zaubertränke erhält der Spieler regelmäßig als Beute von Gegnern oder aus einer der mehr oder minder gut versteckten Schatztruhen.
Im Verlauf des Geschehens verändert sich das Erscheinungsbild des Protagonisten, je nach erlernten Fähigkeiten und Erfahrungen, die er im Kampf sammelt. Zudem macht sich ein Wechsel von Waffe und Ausrüstung optisch bemerkbar.
Nach erfolgreicher Erstellung einer Fee beginnt die eigentliche Reise. Der geflügelte Held bewegt sich hoch über den vier überschaubaren, aber abwechslungsreich gestalteten Gebieten von Avalon, die durch Spiegel miteinander verbunden sind. Begleitet wird er von unterschiedlichen Gefährten, die je nach Bedarf rekrutiert werden können. Unterwegs begegnen sie den teilweise sehr skurrilen Bewohnern Avalons in Form von Trollen, Gnomen, weiteren Feen und Nixen. Gespräche zwischen ihnen und der Hauptfigur können im Bezug auf die Themenwahl und des Charakterverhaltens aktiv beeinflusst werden. Kommt es zum Kampf, ist es möglich, sich jederzeit den Stärken und Schwächen seines Gegners anzupassen und gefallene Begleiter wiederzubeleben. Fliehen ist nicht möglich.Nach jedem Kampf wird der Protagonist komplett geheilt. Da die Gegner in den meisten Fällen sehr einfach zu besiegen sind, sollten erfahrene Spieler auf einen höheren Schwierigkeitsgrad wechseln.
Optisch gesehen ist Faery: Legends of Avalon recht hübsch und freundlich gestaltet. Die Grafik ist allerdings wenig detailreich und lässt ebenso wie Kameraführung und Sound zu wünschen übrig. Dennoch passt die Optik zum Spiel. Das Ende ist sehr ernüchternd. Anstatt eines großen Finales erwartet den Spieler die Aufschrift „Fortsetzung folgt“. Für die Spielzeit sollten mindestens acht bis zehn Stunden eingeplant werden. Ansonsten ist Faery ein interessantes und preiswertes Rollenspiel und die märchenhafte Gestaltung dürfte vor allem Spieler mit Interesse an Fantasy Inhalten begeistern.
Die meisten werden die Möglichkeit Spielstände nicht mehr nur auf der Festplatte abspeichern zu können, sondern auch online von Diensten wie Steam kennen. „Cloud Storage“ nennt sich das Ganze. Der Vorteil ist natürlich, dass man von überall auf die Spielstände zugreifen kann und so das Spielerlebnis mobiler macht. Für viele andere ist die Art und Weise aber auch ein Eingriff in die Privatsphäre.
Egal, wie man es sieht, immer mehr Menschen nutzen Cloud Storage und so war es nur eine Frage der Zeit bis sich auch Unternehmen wie Sony dafür interessieren. Angeblich soll es bald auch die Möglichkeit Spielstände online zu sichern im Playstation Network geben.
Die Funktion wird aber wohl nur Abonnenten des kostenpflichtigen Playstation Plus Services zur Verfügung stehen. Die Entwickler sollen vor kurzem darüber informiert worden sein, so dass das Feature vielleicht schon mit dem kommenden Firmware Update v3.60 kommen könnte. Noch wurde wie immer nichts offiziell bestätigt, wir bleiben aber natürlich dran.